Hinweise / Informationen:
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Im vorliegenden Material werden mögliche Konsequenzen aus den veränderten Rahmenbedingungen
(Reform der gemeinsamen Marktorganisation für Milch u. Milcherzeugnisse, Weiterführung der
Garantiemengenregelung bis 2013/14 u. Entkopplung der Direktzahlungen, sowie Einführung der
Betriebsprämie) dargelegt.
Die Ausgangslage für die Thüringer Milchproduktion stellt sich folgendermaßen dar:
– günstige strukturelle Voraussetzungen
– Milchleistung mit 7 933 kg über Bundesdurchschnitt
– Thüringer Referenzmenge nur zu 95,2 % ausgeschöpft
– bisher wurden 2,9 % der Thür. Quote gehandelt u. 10,2 Mio. EUR für Quotenerwerb investiert
– wirtschaftliche Lage der Milcherzeuger hat sich nach positiven Trend 2002/03 wieder
.verschlechtert
Die Milchmarktreform führt zu negativen Einkommenswirkungen, es entstehen Einkommensverluste
von 100 – 180 EUR/Kuh.
Mit der Einführung der Betriebsprämie 2005 wird auch die Milchprämie vollständig entkoppelt,
so dass der Milchquotenkauf nicht zur Erhöhung der Betriebsprämie führt. Das hat
Auswirkungen auf den Quotenhandel.
Zukünftige zusätzliche Fördermöglichkeiten sind Voraussetzungen für eine Weiterführung der
Milchproduktion in Grünlandstandorten auf benachteiligten Gebieten.
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