Hinweise / Informationen:
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Unter den Klima– und Bodenverhältnissen Deutschlands erfüllt die Bewässerung vor allem zwei
Hauptaufgaben:
1. Stabilisierung der Erträge und Qualitätssicherung insbesondere im Gemüsebau
2. Ertragssicherung für profilbestimmende Fruchtarten wie im Kartoffelbau.
Die Bewässerung wird folglich für einige Fruchtarten unentbehrlich und somit ein fester
Bestandteil des Anbauverfahrens. Dabei ist der ressourcenschonende Umgang mit Wasser ein
wesentlicher Bestandteil der nachhaltigen Landbewirtschaftung. Dafür können nach objektiven
Kriterien gesteuerte Bewässerungsversuche sehr hilfreich sein. Steuern der Bewässerung
heißt, wann, wie oft und in welcher Menge Zusatzwasser einzusetzen ist.
In dem Beitrag werden Thüringer Untersuchungsergebnisse zur Bewässerung von Kartoffeln von
Versuchsparzellen auf dem Versuchsfeld in Straußfurt und aus Demonstrationsvorhaben in
Praxisbetrieben vorgestellt.
Die Zusatzbewässerung gehört in Thüringen trotz einer kleinen Anbaufläche zum festen
Anbauverfahren bei Kartoffeln. Deutliche und stabile Mehrerträge auf dem Versuchsfeld in
Straußfurt und auf Praxisflächen sind Ausdruck einer hohen Wassereffizienz.
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