Hinweise / Informationen:
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Die Zusatzbewässerung gehört in Thüringen trotz einer kleinen Anbaufläche zum festen
Anbauverfahren bei Kartoffeln. Deutliche und stabile Mehrerträge auf dem Versuchsfeld in
Straußfurt und auf Praxisflächen sind Ausdruck einer hohen Wassereffizienz.
Die Kartoffel reagiert sehr stark auf Umwelteinflüsse wie Trockenheit, Hitze und somit
unzureichende Wasserversorgung. Die Folgen sind geringe und stark schwankende Erträge und
Qualitäten der Knollen. Durch richtige Sortenwahl und Bewässerungsmaßnahmen können diese
Schwankungen anteilig kompensiert werden.
Aus den Versuchsergebnissen in Straußfurt kann abgeleitet werden, dass mit dem
Tropfbewässerungsverfahren gegenüber der herkömmlichen Beregnung das gleiche Ertragsniveau
erreicht wird bei einer Wassereinsparung von etwa 20 %. Die Tropfbewässerung zeichnet
sich durch den geringeren Wasser– und Energieverbrauch als zukunftsorientiertes Verfahren
aus.
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