Hinweise / Informationen:
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In zwei sechswöchigen Versuchen mit vier LB–Hennen je Gruppe im Alter von 45 bzw. 52 Wochen
wurden einem Legehennenfutter mit einer NaCl–Konzentration von 3,4 g/kg Mischfutter
zusätzlich 0,5 g, 1 g, 2 g, 4 g, 6 g oder 10 g NaCl/kg Futter supplementiert.
Die geprüften NaCl–Zusätze nahmen bei ausreichender Wasserversorgung keinen Einfluss auf
Futterverzehr, Legeleistung, Einzeleimasse, Futteraufwand, Lebendmassezunahme und
Tierabgänge. Der Wasserverbrauch der Hennen steigt bei höherem NaCl–Zusatz. Bereits bei
einer Überversorgung von 0,2 % bzw. 2 g NaCl oder 5,4 g Gesamt–NaCl/kg Futter nimmt der
Trockensubstanzgehalt der Exkremente im Vergleich zu der Kontrollvariante mit 3,4 g NaCl/kg
Futter signifikant ab. Die äußeren (Deformation, Bruchfestigkeit, Eischalendichte) und
inneren Eiqualitätsmerkmale (Blutflecken, Eiklarhöhe, Haugh–Einheiten) waren nicht gerichtet
von der geprüften NaCl–Überversorgung beeinflusst. Vorwiegend aus Gründen der
Exkrementbeschaffenheit sollte auch eine geringfügige NaCl–Überversorgung der Hühner
vermieden werden. Konzentrationen von < 1,7 g Na und < 1,7 g Cl jeweils pro kg
Legehennenfutter sind anzustreben.
Tierärztliche Umschau 61, 2006, S. 493 – 496.
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