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Klassifikation
Meta–Daten
Fachbereich: Tierproduktion
Fachgebiet: Geflügel
Projekt-Nr: 95.02.530/05
Form: Artikel
Aktualität: 28.09.06
Turnus: einmalig
   
Datenformat:

Inhalt
Titel: NaCl–Überversorgung bei Legehennen

Autor / Kontakte
Verantwortlichkeit: Ref. 530 eMail: AINFO@TLL.Thueringen.de
Ansprechpartner: Hr. B. Kästner Telefon: 03641–683251
Autorenschaft: Richter,G.; Bargholz,W.; Arnhold,W.

Informationen / Hinweise
Hinweise /
 Informationen:
 In zwei sechswöchigen Versuchen mit vier LB–Hennen je Gruppe im Alter von 45 bzw. 52 Wochen
 wurden einem Legehennenfutter mit einer NaCl–Konzentration von 3,4 g/kg Mischfutter
 zusätzlich 0,5 g, 1 g, 2 g, 4 g, 6 g oder 10 g NaCl/kg Futter supplementiert.
 Die geprüften NaCl–Zusätze nahmen bei ausreichender Wasserversorgung keinen Einfluss auf
 Futterverzehr, Legeleistung, Einzeleimasse, Futteraufwand, Lebendmassezunahme und
 Tierabgänge. Der Wasserverbrauch der Hennen steigt bei höherem NaCl–Zusatz. Bereits bei
 einer Überversorgung von 0,2 % bzw. 2 g NaCl oder 5,4 g Gesamt–NaCl/kg Futter nimmt der
 Trockensubstanzgehalt der Exkremente im Vergleich zu der Kontrollvariante mit 3,4 g NaCl/kg
 Futter signifikant ab. Die äußeren (Deformation, Bruchfestigkeit, Eischalendichte) und
 inneren Eiqualitätsmerkmale (Blutflecken, Eiklarhöhe, Haugh–Einheiten) waren nicht gerichtet
 von der geprüften NaCl–Überversorgung beeinflusst. Vorwiegend aus Gründen der
 Exkrementbeschaffenheit sollte auch eine geringfügige NaCl–Überversorgung der Hühner
 vermieden werden. Konzentrationen von < 1,7 g Na und < 1,7 g Cl jeweils pro kg
 Legehennenfutter sind anzustreben.
 
 Tierärztliche Umschau 61, 2006, S. 493 – 496.
Schlagworte: Fütterung Kochsalz Legehenne Eiqualität Natriumchlorid

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