Hinweise / Informationen:
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Der Fruchtbarkeit wird seit Ende der 90er Jahre in der Zuchtarbeit deutlich mehr
Aufmerksamkeit gewidmet als zuvor.
Neben der Integration der Wurfgröße in die Zuchtwertschätzung könnte die zusätzliche
Einbeziehung geeigneter genetischer Marker die Genauigkeit und Effizienz der Zuchtarbeit
insbesondere für geschlechtsgebundene Merkmale mit niedriger Heritabilität erhöhen.
In Zusammenarbeit mit der TiHo Hannover wurde deshalb an Stichproben der in Thüringen
bearbeiteten Mutterrassen geprüft, ob die Kandidatengene RBP4 und LIF polymorph sind und ob
gegebenenfalls additive und dominante Alleleffekte sowie genotypenbedingte Einflüsse auf
die Zuchtwerte für die Wurfgröße bestehen.
Mit der Untersuchung sollte die Grundlage für eine potenzielle Integration von
Markerinformationen in die Zuchtwertschätzung geschaffen werden, um höhere Selektionserfolge
in der praktischen Zuchtarbeit zu realisieren.
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