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Klassifikation
Meta–Daten
Fachbereich: Tierproduktion
Fachgebiet: Geflügel
Form: Artikel
Aktualität: 01.02.01
Turnus: einmalig
Datenformat:

Inhalt
Titel: Jodversorgung bei Legehennen

Autor / Kontakte
Verantwortlichkeit: Ref. 530 eMail: AINFO@TLL.Thueringen.de
Ansprechpartner: Hr. B. Kästner Telefon: 03641–683251
Autorenschaft: Richter,G.

Informationen / Hinweise
Hinweise /
 Informationen:
 In einem 8–wöchigen Versuch mit Legehennen wurden einem handelsüblichen Futter 0, 0,5, 5, 20
 und 40 mg J/kg Futter zugesetzt. Mit der Fütterung der Hennen können alle für die
 menschliche Ernährung interessanten Jodgehalte im Ei erreicht werden. Der Zusatz von
 beispielsweise 1 mg J/kg Futter führt zu einem Jodgehalt im Ei von 28 µg. Bei einem
 Pro–Kopf–Verbrauch von 225 Eiern je Jahr würde die Jodaufnahme des Menschen um 17 µg/Tag
 verbessert, das sind immerhin 10 % des empfohlenen Verzehrs. Auch ein Zusatz von 2 bzw. 3 mg
 J/kg Futter ist denkbar. Der Jodgehalt eines 60 g schweren Eies beträgt bei diesem Zusatz
 etwa 40 bzw. 60 µg.
 Die Kosten für die Jodanreicherung im Ei sind minimal und betragen bei 1 mg/kg Futter etwa
 0,16 Pfennig je Henne und Jahr. Die Jodanreicherung von 28 µg/Ei würde damit für 1000 Eier
 0,60 Pf kosten. Die Produktion und der Verzehr jodangereicherter Eier sind eine Möglichkeit
 zur Verbesserung der Jodversorgung der Bevölkerung.
 
 Mengen– und Spurenelemente,
 15. Arbeitstagung der Friedrich–Schiller–Universität Jena, 8./9. Dez. 1995, S. 457–464
Schlagworte: Legehenne Jod Legeleistung Eiqualität

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