Hinweise / Informationen:
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In drei Versuchen mit LB–Hennen wurden Sojaextraktionsschrot und Weizen partiell durch 7,5 %
bis 30 % Ackerbohnen substituiert. Die Verfütterung von Ackerbohnen bis zu einem Anteil von
30 % nahm keinen signifikanten Einfluss auf den Futterverzehr der Hennen. Bei 15 % bis 30 %
Ackerbohnen im Futter wurde die Legeleistung tendenziell geringer und der Futteraufwand
stieg an. In allen Versuchsgruppen lag die Einzeleimasse niedriger als in den
Kontrollgruppen, bei > 15 % Ackerbohnenanteil signifikant. Bei 7,5 % und 10 %
Ackerbohnenanteil bestanden in der täglich produzierten Eimasse und im Futteraufwand keine
Unterschiede zu den Kontrollgruppen. Die Supplementation des Enzymkomplexes ZY 38 zur Ration
mit 22,5 % Ackerbohnen verbesserte die täglich produzierte Eimasse um 3,4 % und das
ökonomische Ergebnis. Die Eiqualität war sowohl durch Ackerbohnen als auch Enzymzusatz
nicht gerichtet beeinflusst. Als Einsatzgrenze werden maximal 10 % Ackerbohnen im
Legehennenfutter empfohlen.
DGS–Magazin 55 (2003) Nr. 9, S. 25–28
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