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Klassifikation
Meta–Daten
Fachbereich: Tierproduktion
Fachgebiet: Geflügel
Projekt-Nr: 95.02.530/03
Form: Artikel
Aktualität: 01.04.03
Turnus: einmalig
   
Datenformat: Text

Inhalt
Titel: Spurenelementversorgung des Geflügels

Autor / Kontakte
Verantwortlichkeit: Ref. 530 eMail: AINFO@TLL.Thueringen.de
Ansprechpartner: Hr. B. Kästner Telefon: 03641–683251
Autorenschaft: Richter,G.

Informationen / Hinweise
Hinweise /
 Informationen:
 Ausgehend von verschiedenen Rationstypen für Legehennen, Broiler und Mastputen werden die
 nativen Konzentrationen der Spurenelemente Fe, Zn, Mn, Cu, I, Co, Se und Mo dargestellt und
 mit Versorgungsempfehlungen verglichen. Mn ist in Basalrationen unzureichend vorhanden und
 muss zur Bedarfsdeckung dem Futter zugesetzt werden. Für die Elemente Fe, I, Se, Zn und Cu
 ist je nach Rationszusammensetzung eine Supplementation empfehlenswert. Die Schwermetalle
 Pb, Cd, Cr und Ni werden dem Futter nicht zugesetzt. Eine Minimierung ist durch Verwendung
 schwermetallarmer Rohstoffe und Verringerung von Kontaminationsmöglichkeiten begrenzt
 realisierbar. Die jährlichen Spurenelement–/Schwermetallfrachten des für die
 landwirtschaftliche Verwertung relevanten Geflügelmistes unterschreiten mit einer
 Ausbringemenge von 10 t (25 % TM) pro Jahr außer bei Zn die anspruchsvollen tolerablen
 Frachten nach der BBodSchV um ein Vielfaches. Eine Reduzierung der Zn– und Cu–Frachten über
 Geflügelmist ist durch Verringerung der praktizierten Zn– und Cu–Supplemente im Futter
 problemlos möglich. Vorgestellte experimentelle Untersuchungen bei Legehennen beweisen die
 Möglichkeiten der Reduzierung bzw. Eliminierung von Futterzusätzen.
 
 KTBL–Schrift 410 (2002), S. 116–124
Schlagworte: Futterzusatz Legehenne Spurenelement Schwermetall Broiler Mastpute

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