Hinweise / Informationen:
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Ausgehend von verschiedenen Rationstypen für Legehennen, Broiler und Mastputen werden die
nativen Konzentrationen der Spurenelemente Fe, Zn, Mn, Cu, I, Co, Se und Mo dargestellt und
mit Versorgungsempfehlungen verglichen. Mn ist in Basalrationen unzureichend vorhanden und
muss zur Bedarfsdeckung dem Futter zugesetzt werden. Für die Elemente Fe, I, Se, Zn und Cu
ist je nach Rationszusammensetzung eine Supplementation empfehlenswert. Die Schwermetalle
Pb, Cd, Cr und Ni werden dem Futter nicht zugesetzt. Eine Minimierung ist durch Verwendung
schwermetallarmer Rohstoffe und Verringerung von Kontaminationsmöglichkeiten begrenzt
realisierbar. Die jährlichen Spurenelement–/Schwermetallfrachten des für die
landwirtschaftliche Verwertung relevanten Geflügelmistes unterschreiten mit einer
Ausbringemenge von 10 t (25 % TM) pro Jahr außer bei Zn die anspruchsvollen tolerablen
Frachten nach der BBodSchV um ein Vielfaches. Eine Reduzierung der Zn– und Cu–Frachten über
Geflügelmist ist durch Verringerung der praktizierten Zn– und Cu–Supplemente im Futter
problemlos möglich. Vorgestellte experimentelle Untersuchungen bei Legehennen beweisen die
Möglichkeiten der Reduzierung bzw. Eliminierung von Futterzusätzen.
KTBL–Schrift 410 (2002), S. 116–124
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