Hinweise / Informationen:
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In einem zwölfwöchigen Versuch mit LB–Hennen wurde eine Basalration ohne Se–Zusatz (Gruppe
A), mit 0,3 mg organisch gebundenem Se aus Sel–Plex (Gruppe B) und 0,3 mg anorganisch
gebundenem Se aus Na–Selenit/kg Futter (Gruppe C) verfüttert. Die zootechnischen Leistungen
(Futterverzehr, Eiproduktion, Futterverwertung, Gefieder, Mortalität, Körpermasse) sowie
innere Eiqualität waren unabhängig von der Se–Versorgung. Beide Se–Supplementationen führten
zur signifikanten Verbesserung der Eischalenstabilität. Zwischen der Se–Konzentration im
Futter und der in Exkrementen, Eiinhalt, Vollblut, Brustfleisch mit Haut, Leber und Herz
bestand eine signifikante positive Beziehung. Bei Zusatz von organisch gebundenem Se war die
Konzentration im Eiklar, im Brustfleisch mit Haut, in der Leber und im Herz signifikant
höher als bei Na–Selenit–Zusatz. In den Exkrementen lag die Se–Konzentration bei
Na–Selenit–Gabe signifikant höher als bei Sel–Plex. Von dem aufgenommenen Se wurden in den
Gruppen A, B bzw. C 39 %, 41 % bzw. 63 % mit den Exkrementen ausgeschieden und 63 %, 50 %
bzw. 34 % in das Ei inkorporiert.
Tagungsband "Mengen– und Spurenelemente". 22. Arbeitstagung,
Friedrich–Schiller–Universität Jena, 2004, 430–438
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