... zur AINFO-Startseite ...  zurück zur Liste M E T A - Informationen Dokument

Klassifikation
Dateigröße: 441 KB
Fachbereich: Tierproduktion
Fachgebiet: Rinder
Projekt-Nr: 43.09.520/05
Form: Bericht/Analyse
Aktualität: 01.06.05
Turnus: über 1 Jahr
   
Datenformat: PDF

Inhalt
Titel: Leistungsfähigkeit männlicher Fleischrindgenotypen
Untertitel: in der Fleischerzeugung – Zusammenfassung

Autor / Kontakte
Verantwortlichkeit: Ref. 500 eMail: AINFO@TLL.Thueringen.de
Ansprechpartner: Dr. H. Hochberg Telefon: 03641–683250
Autorenschaft: Waßmuth,R.; Warzecha,H.; Reichardt,W.

Informationen / Hinweise
Hinweise /
 Informationen:
 In Thüringen war der Aufbau der Fleischrinderbestände seit Anfang der 90er Jahre mit dem
 Zukauf von 18 verschiedenen Fleischrinderrassen und –kreuzungen verbunden. Dieser Prozess
 wurde mit TLL–Forschungsthemen über mehrere Jahre begleitet, um die Leistungsfähigkeit der
 unterschiedlichen Genotypen unter Thüringer Bedingungen zu prüfen.
 Mit 1.147 g pro Tag erreichten die Saugkälber trotz extensiver Weidebedingungen
 (weitgehender Verzicht auf eine Stickstoffdüngung) eine ansprechende Zuwachsleistung. Die
 großrahmigen Rassen waren die leistungsstärksten.
 Bei der intensiven Mast in Großanlagen konnte beobachtet werden, dass der Genotyp die
 Mastleistung und den Schlachtkörperwert stärker beeinflusste als die Hauptfutterkomponente.
 Daher ist die Kraftfuttermast eine alternative zur praxisüblichen Mast mit Maissilage. Auch
 in diesen Merkmalen waren die groß– bis mittelrahmigen Rassen überlegen.
 Fleischrinderrassen in Reinzucht wiesen einen niedrigeren intramuskulären Fettgehalt auf als
 ihre Kreuzungen mit Milchrindern und als Milchrinderrassen. Weiterhin war das Fleisch von
 Bullen fettärmer als das von Ochsen und Färsen. Durch den Einsatz von Kraftfutter als
 Hauptfutterkomponente konnte der intramuskuläre Fettgehalt auf 3 bis 4 % im M.l.d.
 gesteigert werden. Die Fütterung von Gras führte zu den von der Humanernährung erwünschten
 höheren Anteilen an ungesättigten Fettsäuren mit einem sehr guten Verhältnis der n6/n3–PUFA.
 Unter allen Bedingungen zeigten die Fleischfleckvieh–Tiere eine gute Leistung.
Schlagworte: Rind Fleischrind Aufzuchtleistung Bullenmast Genotype Mast
Fleischqualität

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