Hinweise / Informationen:
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In zweiVersuchen mit LSL– bzw. LB–Küken und Junghennen wurden 5, 10, 15 und 20 %
Trockenschlempe auf Weizenbasis im Mischfutter getestet. Bis 20 % Trockenschlempe
veränderten die Aufzuchtleistungen und den Trockensubstanzgehalt der Exkremente nicht. Der
Zusatz der Enzyme ZY 68 zur Ration mit 15 %Trockenschlempe verbesserte die zootechnischen
Leistungen geringfügig und der von Kemzyme W die Körpermasse und Futterverwertung
signifikant. Die Leistungen der Hennen in der Legeperiode waren infolge der
unterschiedlichen Aufzuchternährung ohne oder mit 15 % Trockenschlempe nicht beeinflusst,
außer einer signifikant geringeren Einzeleimasse in den Schlempe–Gruppen. Bei den extensiv
wachsenden Küken und Junghennen ist der Einsatz von 20 % Trockenschlempe auf Weizenbasis
möglich.
In drei Versuchen mit Cobb–Broilern wurden zwei Trockenschlempen verschiedener Herkunft aus
Weizen mit 0, 5, 10, 15 bzw. 20 % Anteil im Starter– und Mastfutter eingesetzt. Die
Mastleistungen waren mit zunehmendem Schlempeanteil verringert. Aufgrund der Ergebnisse
können gegenwärtig in der intensiven Broilermast maximal 5 % Trockenschlempe aus Weizen in
der geprüften Qualität empfohlen werden.
In zwei Legehennenversuchen mit Schlempe–Anteilen bis 25 % waren Futterökonomie,
Eiproduktion und Eiqualität nicht signifikant beeinflusst. Tendenziell nahm bei > 15 %
Schlempeanteil die produzierte Eimasse und die Futterverwertung ab. Die Supplementation der
NSP–hydrolisierenden Enzyme zur Ration mit 15 % Schlempe verbesserte die Eiproduktion um
1,4% bei 1,2 % besserer Futterverwertung und 97 g höherer Körpermassezunahme. Im
Legehennenfutter sind 15 % Trockenschlempe einsetzbar.
Tierärztl. Umschau 62, 2007, Nr. 5, S. 250–254
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