Auswirkungen von Bodenerosion
Die Anwendung intensiver Bodenbearbeitungsverfahren, die Vergrößerung der Bewirtschaftungseinheiten (Feldstücke, Schläge) und der Anbau erosionsanfälliger Kulturen (z.B. Mais, Kartoffeln, Zuckerrüben) haben in den vergangenen Jahrzehnten eine Zunahme von niederschlagsbedingten Erosionsproblemen in der Landwirtschaft ausgelöst (Auerswald & Perger 1998, Richter 1998). Bodenerosion beeinträchtigt dabei nicht nur die Produktions- sondern auch Lebensraum- und Regelungsfunktionen von landwirtschaftlich genutzten Böden („on-site“-Schäden) und kann zu erheblichen Nährstoffeinträgen (besonders Phosphor) in Oberflächengewässer führen („off-site“-Schäden; Dietz 1990, Richter 1998).
Direkte Auswirkungen:
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Verlagerung von Humus und Pflanzennährstoffen
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Verlagerung von durchwurzelbarer Bodensubstanz
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vermindertes Wasserspeicher- und filtriervermögen
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Verletzung, Entwurzelung und Überdeckung von Kulturpflanzen
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uneinheitliche, unausgeglichene Bodenqualität der Ackerschläge
Indirekt Auswirkungen:
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Verschmutzung und Verstopfung von Wegen, Gräben und Abläufen
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Verstopfung des Bodenporensystems/ Verhinderung der natürlichen Drainagen (auch auf ebenen Flächen)
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Minderung der Erträge und der Ertragssicherheit
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Überdüngung von Gewässern, vor allem mit Phosphor
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